Stechpalme – Baum 2021

Stechpalme – Baum 2021

Ist das Zufall ? Eine „Blüte der Liebe“ und ein magischer Zauberstab

Für Dr. Bach wurde sie zu «Holly», der 15. Bachblüte. Die Blütenessenz bringt Liebe ins Herz, Mitgefühl und Verbundenheit mit den Mitmenschen. Alles Eigenschaften, die wir in der heutigen Zeit besonders brauchen.

Sie hilft, Neid, Eifersucht, Ärger, Zorn, Hass, Ichbezogenheit in Liebe zu wandeln. Die Stechpalmenessenz fördert das Vertrauen, dass das Leben genug (Liebe) für alle bereithält.

Die lateinische Bezeichnung der Stechpalme ist «Ilex aquifolium». Ilex bedeutet «Stecheiche», aquifolium ist zusammengesetzt aus «acus» (=Nadel) und «folium» (=Blatt), was auf die nadel artigen Spitzen hinweist. Die Stechpalme gehört zur Familie der Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae). Die Stechpalme ist keine Palme, der Name weist auf die Verwendung am Palmsonntag hin.an dem mit einer Prozession an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert wird. Jesus war damals mit Palmwedeln begrüßt worden. Da es aber in Mitteleuropa keine Palmen gibt, wurden Sträuße aus Zweigen der Stechpalme verwendet. Als Volksnamen der Stechpalme findet man Stecheiche, Christdorn, Walddistel, Hülse.

Wieso wählte Harry Potter den Ilex für seinen Stab?

Vielleicht weil sie ein Relikt aus einem anderen Zeitalter ist und so Zetreisen unterstützt?
Sie wuchs schon vor über zwei Millionen Jahren hier auf diesem damals allerdings deutlich wärmeren Kontinent, und zwar in einer subtropischen Waldgesellschaft.

Oder ist es die Farbe des Holzes? Grau-weiss wohl eher nicht!
Eher hat es mit der Schutzkraft des Ilex und seinem Symbolgehalt für das ewige Leben zu tun.

Eine bedrohliche Situation zu Beginn des 20.Jahrhunderts

Die dunkelgrünen und mit wunderschönen, roten Steinfrüchten besetzten Zweige der des Ilex waren schon seit Jahrhunderten besonders zu Weihnachten, aber auch schon zu Allerseelen, in der Adventszeit, zu Silvester und zum Palmsonntag als Schmuck beiebt . Im Laufe des 19. Jahrhunderts kamen sie dann derart in Mode, dass ganze Wagenladungen in den Wäldern geerntet wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Stechpalmen-Schnittgrün sogar nicht mehr nur regional vertrieben, sondern auch per Eisenbahn in Regionen exportiert, in denen es keine wildwachsenden Stechpalmen gab. Dieser offensichtliche Raubbau führte zu immer lauter werdenden Protesten von Natur- und Landschaftsschützern. In den 1920er Jahren wurden erste lokale Verbote und dann auch regionale Schutzverordnungen erlassen. Ab 1935 steht die wildwachsende Stechpalme deutschlandweit unter besonderem Schutz – heute geregelt nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV). Sie darf weder kommerziell noch privat gepflückt, beschnitten oder ausgegraben werden.