Leben, Wohnen und Bauen im Einklang mit den Naturkräften

Eine ganzheitliche Raumberatung verleiht Ihnen neue Kräfte und unterstützt Sie bei der Entfaltung ihrer Potentiale. Wenn wir die Natur als Vorbild nehmen, können wir unsere Gärten, Städte und Häuser und damit unser Leben zu Kraftorten gestalten. Dieses Herangehen wiederum stärkt unsere Erde. Zur Terminvereinbarung klicken Sie bitte hier.

Kraftorte in der Natur sind vielgestaltig und mit unterschiedlichsten Qualitäten ausgestattet. Sie zu erkennen und zu nutzen, bedarf der Wahrnehmung und des achtsamen Umgangs. Hierzu biete ich NaturKraftSeminare an. Zur Seminarbuchung klicken Sie bitte hier.

Herzlichst

Ihre Susanne Schlemmer

NaturKraftSeminare und Ausbildung

NaturKraftSeminare und Ausbildung

Naturwahrnehmung als eine Rückverbindung an die Naturkräfte ist ein Weg der Heilung und Erkenntnis. Bäume stehen uns zur Seite und lassen uns wachsen. Sie helfen durch ihre besondere Struktur und arteigene Qualität. Seit Urzeiten werden sie deshalb in fast allen Kulturen auch als Weltenbaum verehrt.

Einzelberatung und Entspannungskurs

Einzelberatung und Entspannungskurs

Als Menschen sind wir eingebunden in ein weites Netz von Kräften und Einflüssen – dies stellt uns immer wieder vor neue Aufgaben. Es ist gut, sich begleiten zu lassen bei allem, was wir selber nicht so gut können, in Krisenzeiten und für eine erweiterte "Wahrnehmung". Wandlung ist möglich und der Mensch wird zum Schöpfer seines Lebens.

RaumBeratung und BauBegleitung

RaumBeratung und BauBegleitung

Räume und ihre Qualitäten sind der Spiegel der Menschen, die in ihnen leben und der Geschehnisse, die in ihnen stattfanden und stattfinden. Sie besitzen eine Art Gedächtnis. Diesem kommen wir auf die Spur und lassen die Räume zu Orten Ihrer persönlichen Unterstützung und zu Heilenden Räumen werden !

Beiträge

Von Zeit zu Zeit veröffentliche ich weitere Artikel

Baum des Jahres 2020 – Die Robinie

Die ursprüngich aus Nordamerika stammende Robinie – Scheinakazie- gehört heute zu den meistgepflanzten Bäumen weltweit. In Deutschland wurden die ersten Robinien 1670 gepflanzt, und zwar zwei Exemplare im barocken Lustgarten des Berliner Stadtschlosses.

Auffällig sind ihre zarten Fiederblätter, ihre grobe, tief gefurchte Borke, ihre hängenden weißen und süßlich duftenden Blütentrauben und ihre nicht selten bizarr verzweigte Krone.

Wie viele Pflanzen in der Familie der Hülsenfrüchtler enthält auch die Robinie toxische Lektine. Für uns Menschen sind besonders die Rinde, aber auch die reifen Samen und Blätter giftig. Für Rehe, Ziegen, Rinder und andere Wiederkäuer dagegen sind die eiweißreichen Blätter eine sehr bekömmliche Delikatesse. Allein die Blüten der Robinien sind nicht giftig. Bienen produzieren einen hellen, klaren, milden und dank des hohen Fruktosegehalts über Jahre nicht kristallisierenden Honig.

Am Ende des 18. Jahrhunderts begannen in Mitteleuropa – vor allem, um einen akuten Brennholzmangel abzuwenden – die großen Aufforstungen der durch jahrhundertelange Übernutzung heruntergewirtschafteten und verödeten Waldflächen. Zu dieser Zeit waren bereits auch die ungewöhnlichen, aber überaus wertvollen Eigenschaften der Robinie erkannt worden:

Sie kommt auch auf extrem kargen Böden und sogar auf Dünen zurecht. Diese ungewöhnliche Fähigkeit beruht auf der Symbiose mit Rhizobien – Bakterien, die in Knöllchen an ihrer Wurzel leben und Luftstickstoff fixieren können.

Die Robinie beeindruckt auch durch ihr ungewöhnlich schnelles Wachstum in den ersten zwei, drei Lebensjahrzehnten, durch die erstaunliche Härte ihres Holzes und dessen spitzenmäßigen Brennwert, der sogar den der besten heimischen Hölzer, der Hainbuchen- und Eichenhölzer, übertrifft.

Ein besonderes Beispiel ihrer Ausbreitung sind die  zum Teil flächig mit Robinien bestandenen Berliner kriegsbedingten Trümmerschuttflächen und Nachkriegsbrachen wie die stillgelegten Gleisanlagen.

Indianer stellten aus dem sehr zähen und elastischen Holz ihre Bögen her. In Europa wurde diese Eigenschaft für Grubenholz genutzt, das sich erst deutlich verformt und knarrt, ehe es bricht, und so neben seiner Stützfunktion auch vor drohenden Stolleneinbrüchen warnen konnte.

Sehr früh wurde auch die besondere Härte und aussergewöhnliche Witterungsbeständigkeit des Robinienholzes erkannt. Kein anderes Holz aus Europa ist über Jahrzehnte ohne jegliche Imprägnierung derart resistent. Zunächst wurde diese Eigenschaft für Rebstöcke, Zaun- und Weidepfähle genutzt. Heute wird es auch im Wasser-, Boots-und Brückenbau sowie für Lärmschutzwände eingesetzt.