Zufall oder vom Kosmos geführt?

Zufall oder vom Kosmos geführt?

Die Zitterpappel (Populus tremula, Espe)

ist als Baum des Jahres 2026 gewählt worden. 

Nicht weil wir zittern sollen wie Espenlaub, sondern weil sie eine immense Kraft in sich birgt und eine kosmische Qualität, die im beginnenden Wassermannzeitalter für uns von großem innerem Wert ist.

Dieser hochvitale Pionierbaum, der leicht Bodenwunden, Kahlschläge, Brandgebiete besiedelt, bekommt für unsere nun anbrechende ganz Neue Zeit eine besondere Bedeutung, da sie uns eine innere Stärke geben kann und dabei hilft unseren Bewusstseinszustand und unser Wahrnehmungsvermögen zu verändern, zu erhöhen, wenn wir dafür offen sind.

In keltischer Überlieferung wird die Aspe als Materialgeber für die Schilde im Kampf genannt, obwohl es ein weiches Holz ist. Aber hierbei ging es nicht um die physischen Materialeigenschaften, sondern weil sie dem Kämpen einen psychischen Schutz durch innere Stärke und Zuversicht gab. Diese Fähigkeiten gingen aus dem Holz auf den Schildträger über.
Heute werden diese Eigenschaften in der Bachblütenessenztherapie genutzt.

In vorchristlicher Zeit wurde ihr eine hohe Verehrung entgegengebracht. Die Bräuche und Betrachtungen wurden mit der Vernichtung der weisen Männer und Frauen ausgemerzt. Und zur Verbreitung von Angst wurde das Bild dieses wispernden starken Baumes, aus dem der Götterbote Merkur spricht, in ein „hassenswertes“ umgemodelt.
Es gibt ein Buch von 1777 in dem beschrieben wird, dass in Uist (Schottland) Menschen Steine und Flüche gegen die Espe geschleudert hätten, da sie an der Kreuzigung Jesu mitbeschuldigt wurde.
Was für ein Irrsinn. Aber die Kirche wollte Christus als den einzigen etablieren, der aus dem Totenreich wiederkehrte, und somit der Erlöser wird.

In Griechenland war der Baum dem Herakles geweiht, da er einen Espenkranz auf seiner gefährlichen Reise in die Unterwelt getragen hat. Er kehrte heldenhaft aus ihr zurück. Die Hitze des Hades hatte die Blattaußenseite dunkel gefärbt und sein Schweiß die Innenseite gebleicht.
So sehen wir den schlanken Baum heute stehen mit seinen dunklen und hell silbrig glitzernden Blättern.
Er ist ein Symbol für die Wiedergeburt und das Vertrauen auf der Reise zwischen den Welten.
In Mesopotamien wurden goldene Stirnreife in der Form von Espenblättern in Gräbern aus 3000 v. Chr. entdeckt.
Der Maßstab der Sargtischler im alten Irland war aus Zitterpappelholz.

Diese wenigen erhaltenen Beispiele sprechen für sich. Kein Wunder also, dass die Kirche so erbittert gegen die Espe kämpfte.

Wie bei keinem anderen Baum bewegen sich die Blätter – klein eher rund mit stumpf gezähntem Rand – schon beim kleinsten Windhauch. Das wird unterstützt durch die langen elastischen seitlich abgeflachten Blattstile. Alle Pappeln nutzen dadurch die Windenergie, um mehr Feuchtigkeit zu verdunsten und somit mehr Wasser und Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen.

Die Espe ist also stark von den Qualitäten des Planet Merkur – Luftelement – geprägt und damit ist sie ein geeigneter Ausdruck für seine Stimme als Botschafter der göttlichen, feinstofflichen Ebenen.

In Kombination mit den Mondqualitäten (Feinfühligkeit) schenkt sie uns eine erhöhte Sensitivität, Impulse aus dem Geistigen zu empfangen. Diese Fähigkeit ist uns alle angeboren. Sie wurde nur gedeckelt und verkümmerte durch Erziehung, Glaubenssätze und unnatürliche Lebensweise. Wir können und sollten unsere Sensitivität trainieren, denn sie ist eine Zukunftskompetenz der kommenden Zeit.

Zum Ausprobieren und Üben unserer inneren Wahrnehmungsfähigkeiten biete ich verschiedenste Möglichkeiten an: Der 6.Sinn Kurs, NaturKraftseminare, die Grüne Community und mehr.

 

Susanne Schlemmer

Raum-Expertin, Feng-Shui-Beraterin, Geomantin, Transformations-Therapeutin, Umwelt-Zahnärztin, Baubiologin Über mich